Eine Drohne mit guter Kamera kostet heute so viel wie ein Laptop. Entsprechend groß ist das Angebot an Drohnenfotografen. Wenn die Bilder im Namen Ihres Unternehmens oder Ihrer Gemeinde erscheinen, sollten Sie genauer hinschauen.
Mit diesen acht Fragen erkennen Sie in wenigen Minuten, ob ein Anbieter professionell arbeitet.
Das Wichtigste in Kürze
- Nachweise und Versicherung zuerst prüfen.
- Ein gutes Angebot beschreibt Umfang, Auflösung, Lieferzeit und Nutzungsrechte.
- Seriöse Anbieter klären Genehmigungen selbst.
- Ideal sind Luft- und Bodenaufnahmen aus einer Hand.
1. Ist der Pilot registriert und qualifiziert?
Fragen Sie nach der Betreiber-Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, erkennbar an der e-ID auf der Drohne, und nach dem Kompetenznachweis. Grundlage ist der Nachweis A1/A3, für Flüge näher an Gebäuden und Menschen in vielen Fällen zusätzlich das EU-Fernpilotenzeugnis A2. Für Einsätze außerhalb der offenen Kategorie braucht es eine Betriebsgenehmigung des LBA.
2. Gibt es eine Haftpflichtversicherung für gewerbliche Flüge?
In Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung für jede Drohne Pflicht. Eine private Haftpflicht deckt gewerbliche Drohnenflüge in der Regel nicht ab. Lassen Sie sich den gewerblichen Versicherungsschutz und die Deckungssumme bestätigen.
3. Wer kümmert sich um Genehmigungen?
Ein professioneller Anbieter prüft den Luftraum vor dem Angebot, nennt erforderliche Zustimmungen und holt sie selbst ein.
4. Was genau wird geliefert?
Wie viele bearbeitete Bilder, in welcher Auflösung, in welchem Format und bis wann? Luftbilder mit bis zu 100 Megapixeln reichen auch für Messewand und Plakat, Videos sollten mindestens in 4K geliefert werden.
5. Welche Nutzungsrechte erhalten Sie?
Dürfen Sie die Bilder zeitlich unbegrenzt für Website, Social Media, Werbung und Druck nutzen? Das sollte im Angebot stehen, nicht erst auf Nachfrage.
6. Was passiert bei schlechtem Wetter?
Bei Regen, starkem Wind oder Nebel wird verschoben, das ist normal und dient der Sicherheit. Wichtig ist, dass ein Ersatztermin keine Zusatzkosten verursacht.
7. Wie geht der Anbieter mit Datenschutz um?
Werden erkennbare Personen und Kfz-Kennzeichen vor der Lieferung unkenntlich gemacht? Wie und wie lange werden Ihre Aufnahmen gespeichert, und auf welchem Weg erhalten Sie sie? Ein seriöser Anbieter beantwortet das klar.
8. Gibt es auch Aufnahmen vom Boden?
Fast jeder Auftrag braucht neben Luftbildern auch Fotos vom Boden, etwa vom Eingang, vom Team oder von Details. Kommen beide aus einer Hand, passen Farben und Stil zusammen, und Sie brauchen nur einen Termin.
Mein Tipp: Bitten Sie um zwei, drei Beispielbilder in voller Auflösung. In der Vergrößerung sieht man sofort, ob scharf fotografiert und sauber bearbeitet wurde.
Checkliste für die Auswahl
- Betreiber-ID und Kompetenznachweis vorhanden
- Gewerbliche Haftpflichtversicherung bestätigt
- Genehmigungen werden vom Anbieter geklärt
- Lieferumfang, Auflösung und Lieferzeit schriftlich
- Nutzungsrechte im Angebot geregelt
- Kostenloser Ersatztermin bei schlechtem Wetter
- Datenschutz: Unkenntlichmachung und sichere Übergabe
- Luft- und Bodenaufnahmen aus einer Hand
Was übernimmt lucasphoto für Sie?
Ich fliege mit EU-Fernpilotenzeugnis A2, prüfe Luftraum und Genehmigungen selbst und fotografiere auch am Boden. Umfang, Lieferzeit und Nutzungsrechte stehen in jedem Angebot schriftlich.
Fazit: Fünf Minuten Prüfung sparen viel Ärger
Mit diesen acht Fragen trennen Sie Hobby von Handwerk. Ein professioneller Drohnenfotograf beantwortet sie ohne Zögern.
Drohnenfotograf in Landshut gesucht?
Stellen Sie mir die acht Fragen gerne direkt. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden Antwort und ein Angebot.