Bewerber und Kunden wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben. Professionelle Mitarbeiterfotos machen ein Unternehmen nahbar und wirken stärker als jedes Stockfoto, gerade auf der Karriereseite und bei LinkedIn.
Mit guter Planung ist ein ganzes Team an einem Vormittag fotografiert, ohne dass der Betrieb stillsteht. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie ein Fotoshooting im Unternehmen abläuft und was beim Datenschutz zu beachten ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Für einheitliche Porträts baue ich ein Set bei Ihnen auf, pro Person reichen etwa fünf Minuten.
- Arbeitsszenen entstehen während der normalen Arbeit, nicht gestellt.
- Vor dem Shooting eine schriftliche oder elektronische Einwilligung aller Abgebildeten einholen, bei Minderjährigen auch der Eltern.
- Wer nicht fotografiert werden möchte, wird nicht fotografiert.
1. Einheitliche Porträts für die Teamseite
Für die Teamseite müssen alle Bilder zusammenpassen: gleicher Hintergrund, gleiches Licht und gleicher Ausschnitt. Ich baue das Set in einem Besprechungsraum auf und richte es einmal ein. Pro Person rechne ich mit etwa fünf Minuten, inklusive kurzer Bildauswahl am Bildschirm.
2. Szenen aus dem Arbeitsalltag
An der Maschine, in der Werkstatt, im Kundengespräch oder auf der Baustelle: Diese Bilder entstehen während der normalen Arbeit. Ich gebe kurze Hinweise zu Position und Blickrichtung. So wirkt Ihr Team natürlich, und der Betrieb läuft weiter.
3. Wie plant man den Fototag?
- Personenliste mit Abteilung und Uhrzeit erstellen, am besten in 30-Minuten-Blöcken
- Fünf bis zehn typische Szenen auswählen, die Ihr Unternehmen zeigen
- Arbeitskleidung mit Logo und aufgeräumte Arbeitsplätze bereitstellen
- Einen Raum von etwa 3 mal 4 Metern für das Porträt-Set reservieren
Mein Tipp: Einfarbige, gedeckte Kleidung wirkt auf Porträts am ruhigsten. Feine Streifen und Karos flimmern auf Bildschirmen, große Logos fremder Marken lenken ab.
4. Was gilt beim Datenschutz?
Fotos von Mitarbeitern sind personenbezogene Daten. Für die Veröffentlichung auf Website, Karriereseite und Social Media brauchen Sie in der Regel die Einwilligung jeder erkennbar abgebildeten Person nach Datenschutz-Grundverordnung und Kunsturhebergesetz. Im Arbeitsverhältnis sollte sie schriftlich oder elektronisch erfolgen, damit Sie sie nachweisen können.
- Freiwillig: Wer nicht möchte, darf keine Nachteile haben.
- Konkret: Die Einwilligung nennt die Kanäle, zum Beispiel Website, Social Media, Stellenanzeigen und Print.
- Widerruflich: Mitarbeitende können die Einwilligung für die Zukunft widerrufen, Bilder müssen dann von Ihren Kanälen entfernt werden.
- Ausscheiden: Regeln Sie, was mit den Bildern passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
- Minderjährige: Bei Auszubildenden unter 18 Jahren unterschreiben zusätzlich die Eltern.
- Kunden und Besucher: Wer zufällig erkennbar im Bild ist, braucht ebenfalls eine Einwilligung oder wird unkenntlich gemacht.
Wichtig: Holen Sie die Einwilligung vor dem Shooting ein. Dann gibt es hinterher keine Diskussion, und alle wissen, worauf sie sich einlassen.
Checkliste für das Mitarbeiter-Shooting
- Personenliste mit Zeitfenstern erstellt
- Einwilligungen eingeholt
- Szenen und Arbeitsplätze ausgewählt
- Kleidung und Logo-Artikel bereit
- Raum für das Porträt-Set reserviert
- Ansprechpartner für den Tag benannt
Was übernimmt lucasphoto für Sie?
Ich plane den Ablauf mit Ihnen, baue Set und Licht auf, fotografiere Porträts und Arbeitsszenen und liefere bearbeitete Bilder in einheitlichem Look. Auf Wunsch kommen Luftaufnahmen Ihres Standorts am selben Termin dazu.
Fazit: Echte Gesichter überzeugen
Gute Mitarbeiterfotos sind eines der wirksamsten Mittel für Recruiting und Vertrauen. Mit klarer Planung und Einwilligung sind sie in wenigen Stunden erledigt. Mehr auf der Seite Fotograf in Landshut für Unternehmen.
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